Informationen zur Kuper- Silber- Ionisierung von Wasser, als Vorbeugung von Algen und Biofilmen

Sehr geehrter Leser,

nachfolgende Informationen sollten Sie lesen, wenn Sie beabsichtigen, eine Wasseraufbereitung durch unsere IONEN-Wasseraufbereitungsanlage für Ihr Schwimmbad, Ihren Springbrunnen oder Ihre Pflanzenzuchtgewässer vorzunehmen. Diese allgemeinen Informationen dienen dazu, weiteres Grundwissen hierüber zu bekommen.

Vorab: Wenn eine Kupfer- Silber-Ionisierung des Wassers vorgenommen wird, brauchen Sie keine PH-Wert Regulierung mehr vornehmen. Das Wasser wird dauerhalft von Algen und Biofilmen befreit. Eine Übersättigung von Kupfer- und Silber-Ionen ist nicht zu befürchten. Sie bereiten das Wasser chemiefrei auf, das Wasser ist geruchsfrei, Sie bekommen keine rötenden Augen mehr, das Wasser wird „seidenweich“ und ist besonders angenehm zur Haut. Viele Wasserpflanzen lieben dieses Wasser. Ein besseres Wachstum ist hier gegeben.

Bei Fischen im Teich ist jedoch von dieser Art der Wasseraufbereitung abzusehen, da die feinen Kiemen der Fische sich durch die Kupferionen zusetzen könnten. Geringe Mengen jedoch sind auch hier völlig unbedenklich.

Wo kann ich diese Anlagen einsetzen?
Immer dort, wo Wasser ist, entwickelt sich ein Biofilm. Egal ob in Bachläufen, also bei fließendem Wasser, oder bei stehendem Wasser in Teichen oder Rohrleitungen. Dieser schleimige Biofilm beherbergt Bakterien, die sich bei steigenden Wassertemperaturen sprunghaft vermehren und hierdurch den Algensporen im Wasser Nahrung im Überfluss anbieten.

Hiergegen kann unsere AT-Ion Anlage eingesetzt werden. Egal, wo der Biofilm sich entwickelt, die positiv geladenen Kupfer- und Silberionen dieser Anlage mit ihrer keimtötenden Wirkung lösen ihn auf und sorgen dafür, dass der Biofilm entfernt bleibt. Die Algen haben keine Grundlage mehr und werden vermieden.

Einsetzbar gegen: Algen, Wassertrübungen, Leitungsbiofilm, Legionellen und Keimen  in Leitungen etc.

Allgemeines zu Ionen - Was sind Ionen?

Dazu müssen wir einen kleine Umweg in die Chemie machen.
Wissen Sie noch, was ein Atom ist? Richtig, es ist der kleinste Teil eines Elements, der dennoch alle chemischen Eigenschaften eines Elements besitzt. Atome bestehen aus drei Bausteinen. Elektronen, Protonen und Neutronen.  Protonen und Neutronen befinden sich dichtgedrängt im Kern eines Atom, dem Nukleus, während die Elektronen den Nukleus umkreisen. Die Elektronen sind negativ geladen, die Protonen positiv, die Neutronen sind neutral. Atome die ebenso viele Protonen wie Neutronen besitzen sind elektrisch. Atome dagegen mit mehr Elektronen als Protonen sind negativ geladen – und umgekehrt. Die aufgeladenen Teilchen nennen wir Ionen.

Positiv geladene Ionen ziehen negativ geladene Ionen an und stoßen gleichzeitig 2 positiv geladene Ionen ab. Das gleiche gilt für negativ geladene Ionen. Sie beeinflussen einander über elektrisch geladene Felder zwischen den geladenen Teilchen. Diese Felder befinden sich überall – zwischen sämtlichen geladenen Teilchen im Universum.

Aber wieder zurück zum Wasser. In unseren Ionisierungsgeräten werden positiv geladene Teilchen über elektrische Spannung erzeugt und ans Wasseratom abgegeben. Wenn genug positive Teilchen im Wasser sind, werden negativ geladene Teilchen eliminiert. Bakterien sind der Nährstoff für z.B. Algen. Negativ geladene Teilchen haften Bakterienkulturen an, die Algen entstehen lassen. Gibt es nun die negativ geladenen Teilchen nicht mehr, haben Algen keine Chance mehr sich zu entwickeln. Wir nehmen mit der Auf-Ionisierung der positiven Teilchen der weiteren Entwicklung von negativen Teilchen die Entwicklungsmöglichkeiten und vermeiden somit eine Algenentwicklung und der negativen Entwicklung von Biofilm.

Die Kupfer/Silber Ionisierung des Wasser bewirkt, dass die positiv ionisierten Teilchen an den negativ geladenen andocken und diese umwandeln in positiv geladene Teilchen.

Bedeutet: Negativ geladene Teilchen, die Bakterienfrachten befördern, werden neutralisiert. Dadurch kann sich im Wasser keine Alge (Faden- oder Schwebealge) mehr entwickeln, bestehende Algen sterben ab.

Funktionsweise des AT-ION-Systems speziell:

Das AT-Ion-System besteht aus einer wartungsfreien hochmodernen Mikroprozessor-gesteuerten Elektronik und den patentierten CU/ Ag -Elektroden.

Ionisierung

Das zu reinigende Wasser durchläuft eine spezielle Behandlungszelle, in der sich die Elektroden befinden. Ein schwacher, präziser Gleichstrom aktiviert diese. Dabei werden Kupferionen (Cu++) und Silberionen (Ag+) produziert. Ein Großteil dieser Ionen sättigt den Quarzsand im Filter, so dass dieser aufgrund seiner enorm großen Oberfläche eine zusätzliche Entkeimungszelle bildet und keinerlei Bakteriennester im Filter zulässt. Ein weiterer Teil der Ionen gelangt mit dem durchlaufenden Wasser in das Becken, wo sie ihre bakterien- und algenvernichtende Wirkung entfalten.

Mehrere Studien an großen Universitäten haben ergeben, dass Kupfer- und Silberionen sehr effektiv sind. Wenn Kupfer- und Silberionen ins Wasser gelangen werden diese oberflächenaktiven Kationen zu starken natürlichen Vernichtungsmitteln. In Bruchteilen von Sekunden bilden positiv geladene Kupfer- und Silberionen elektrostatische Verknüpfungen auf den negativ geladenen Bereichen der Zellwände der Algen und Keime. Diese Verknüpfungen führen dazu, dass die Durchlässigkeit der Zellwand dahin gehend verändert wird, dass die normale Nahrungsaufnahme auf ein Minimum beschränkt wird.

Befinden sich Kupfer und Silber erst einmal innerhalb einer Algenzelle, so greifen sie die schwefelhaltigen Aminosäuren an, die wiederum zur Photosynthese notwendig sind. Das Resultat ist, dass die Photosynthese nicht mehr möglich ist und die Zelle abstirbt.

Silber- und Kupferionen bilden elektrostatische Verknüpfungen, die die Keimzelle in Bruchteilen von Sekunden inaktiv werden lässt.

Silber ist bereits seit Jahrhunderten als Vernichter von Bakterien und Viren bekannt. Die Silberkonzentration beträgt 0,01 mg/L.

Kupfer spielt im menschlichen und pflanzlichen Stoffwechsel als Spurenelement eine lebenswichtige Rolle. So ist Kupfer für die Funktion verschiedener Proteine und Enzyme unentbehrlich und verhindert auf natürliche Weise das Wachstum der Algen.

Die Kupferwerte sollten im Schwimmteich zwischen 0,5 und 0,7 mg/L liegen.
Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegt bei 2 mg/L.

Der größte Vorteil der Kupfer- und Silberionen ist jedoch, dass sie im Wasser bleiben und weiteren Schutz bieten, indem sie das Wasser auf lange Sicht ohne Giftstoffe reinigen. Selbst bei abgestellter Filteranlage hält diese Depotwirkung mehrere Monate an. Damit ist eine Nachregulierung oder permanente Kontrolle und damit verbundene Anwesenheit überflüssig.

Diese Art von Wasserdesinfektion lässt sich praktisch überall dort zum Einsatz bringen, wo es gilt, ohne Chemikalien nachhaltig Keime, Bakterien, Viren und Algen zu vernichten.

AT-ION-Anlage
AT-ION Ersatzelektrode

Das System findet seit über 20 Jahren seinen Einsatz in Schwimmbädern und Whirlpools und wird seit Juni 2006 mit bestem Erfolg in vielen Schwimmteichen, Naturpools, Gartenbaubetrieben und in der Industrie eingesetzt. Es sollte nicht in der Fischzucht oder Gewässern mit Fischen eingesetzt werden, da die Kiemenatmer über die Kuper/Silber Ionen evtl. Schädigungen der Kiemen davontragen. Für Becken mit Pflanzenbesatz stellt unsere Anlage jedoch kein Problem dar. Im Gegenteil. Unsere Anlagen werden auch in der Pflanzenzucht gegen Schädlinge wie Pilze und Sporen erfolgreich zum Wohle der Pflanzen eingesetzt. Für Schwimmteiche oder Pools ist unsere Anlage ideal geeignet, da es auch die Härte aus dem Wasser nimmt. Das Wasser wird „Seidenweich“. Hautjucken, Augenbrennen oder ähnliche Nebenwirkungen, die man vom gechlortem Wasser kennt, gibt es beim Einsatz von AR-KuSion Anlagen nicht.

Wasseraufbereitung durch Mutter Natur

Pool vor der Ionisierung

Ein ungepflegter Swimming-Pool kann schnell unansehnlich werden. Die Wände veralgen und verkalken. Bakterien bilden sich. Bisher reinigte man Schwimmbäder ausschließlich mit Chlor und musste unangenehme Nebenwirkungen wie Schleimhautreizungen und starken Geruch in Kauf nehmen. Einen ganz anderen Weg beschritt Dr.-Ing. Klaus Gebhardt. Er entwickelte ein physikalisches Reinigungssystem, das umweltfreundlich und vollkommen gesund für den Menschen ist und dabei nur geringe Anschaffungs- und Wartungskosten verursacht.

100% chemikalienfrei
Das System besteht aus einer hochmodernen mikroprozessor-gesteuerten Elektronik und patentierten Elektroden aus Kupfer und Silber. Das zu reinigende Wasser läuft durch eine spezielle Behandlungszelle, in welcher sich die Elektroden befinden. Ein schwacher, präziser Gleichstrom aktiviert diese. Dabei werden Kupferionen (Cu++) (zwischen 0,5 - 0,7mg/l) und Silberionen (Ag+) (1 - 10ppb) produziert. Ein Teil dieser Ionen gelangt mit dem durchlaufenden Wasser in das Becken, ihre Anzahl wird durch die mikroprozessorgeführte Steuerung bestimmt. Testgeräte von Aquatechnik überprüfen die gewünschte Ionenanzahl im Wasser.

Das neuartige System beherrscht ebenfalls die Problematik der Kalkablagerungen an den Elektroden durch das bewährte „Self-Cleaning-System“-System (Elektroden-Selbstreinigungs-System), um das Poolwasser spürbar weicher aufzubereiten. Zahlreiche Studien haben antibakterielle Wirkung bewiesen, dass das Verfahren die Erreger Kryptosporidium, E-Coli, Coliforme und Pseudomonaden, Legionärskrankheit und viele andere Arten von Bakterien und Vieren, die sich im Schwimmbadwasser befinden können, abtötet. Wenn Kupfer- und Silberionen ins Wasser gelangen, so das Ergebnis dieser Studien, werden diese oberflächenaktiven Kationen (positiv geladene Ionen) zu starken natürlichen Vernichtungsmitteln.

Bei der chemischen Desinfektion wurde mittlerweile auch festgestellt, dass es zu Immunitäten in der Bekämpfung von gewissen Bakterienstämmen gekommen ist. Mit anderen Worten, das Bakterium hat sich aufgrund der Vielfalt der chemischen Produkte angepasst bzw. verändert und reagiert nicht mehr auf seine Bekämpfung, sondern bleibt gegenüber der chemischen Keule resistent.

Der elektrophysikalische Prozess

Das Wasser, das vom Grund des Brunnens, einer Quelle oder vom Stadtwasser entnommen und wird von der Pumpe durch den Grobschmutzfilter befördert. Hiernach passiert das Wasser die Behandlungszelle, die die Kupferelektroden enthält und von der aus die Kupferionen in das Wasser gelangen. Einige der Kupferionen reagieren mit Hydroxylionen und bilden Kupferhydroxid, welches
den Flokkulationsprozess auslöst. Das Wasser, daß das Flokkulat enthält, passiert den Filter, in dem das Flokkulat zurückgehalten wird. Das behandelte Wasser, das den Filter frei von allen Verunreinigungen verläßt, passiert dann die Behandlungszelle, die die Silberelektroden enthält und gelangt beladen mit Kupfer- und Silberionen zurück in die Entnahmezysterne, Direktentnahme oder Schwimmbad.

Flokkulation und Filtration

Der Flokkulationsprozess, der bei der klassischen Wasserbehandlung benutzt wird, besteht in der Zugabe von Mineralsalzen, die in Wasser sehr gut löslich sind; deren Metallionen lösen den Flokkulationsprozess aus, aber ihre Anionen verändern die Balance des Wassers (d.h. Zunahme des Salzgehaltes, Änderung des pH-Wertes).  Dies wird beim elektrophysikalischen Prozeß nicht passieren. Der Flokkulent, der bei letzterem Verfahren benutzt wird, ist das Kupferion, das durch Elektrolyse in das Wasser freigesetzt wird. Somit werden keine Anionen wie Nitrate, Sulfate oder Chloride zugefügt und die Balance des Wassers wird nicht gestört.

Der Flokkulationsprozess kann folgendermaßen beschrieben werden:
Ein gleichgerichteter Strom wird auf die Elektroden gegeben, die an der Anode die Kupferionen erzeugen. Die Größe des Stroms bestimmt die Menge an Kupferionen. Die Polarität der Spannung wird in regelmäßigen Intervallen umgepolt, um eine gleichmäßige Zersetzung der Elektroden sicherzustellen und die Möglichkeit der Bildung von Kalkablagerungen weitgehenst auf den Elektroden zu vermeiden.

Der Teil der Kupferionen, der das Löslichkeitsprodukt von Kupfer in Wasser übersteigt, reagiert mit den Hydroxylionen, die an der Kathode entstehen, unter Bildung von Kupferhydroxyd (Cu(OH)2). Letzteres ist unlöslich in Wasser und fällt aus, wobei es alle im Wasser enthaltenen Verunreinigungen mit sich reißt. Größere Flokkulate bilden sich, die schließlich in einem Filter zurückgehalten werden können.

Beim Einsatz eines Filters sollte die Filtrationsrate etwa 35m3 pro Stunde und pro Quadratmeter Oberfläche betragen. Das Flokkulat wird nicht nur an der Oberfläche der Filtermasse zurückgehalten, sondern penetriert in die Filterschicht und sättigt fortlaufend die gesamte Filtermasse ab. Deshalb ist es wichtig ein möglichst hohes Filterbett zu haben, um ein optimales Filtrationsergebnis vorzugeben. Kleine Filter bewirken, daß das Flokkulat nicht ausreichend zurückgehalten werden kann und es durchdringt den Filter und entweicht als Trübung ins Becken. Eine poröse Filtermasse bewirkt eine kurzfristige Filtrationsverbesserung, die jedoch nach Sättigung der Einschlüsse durch das Flokkulat stark nachlässt.

Die verschiedenen Parameter, die die Elektrolyse, die Flokkulation und die Filtration bestimmen, müssen so gewählt werden, daß die bestmögliche Gesamteffizienz erzielt wird, d.h. ein vollkommen klares Wasser mit der höchstmöglichen verbleibenden Bakteriostatik. Dies wird durch die Verwendung der richtigen Kupferkonzentration, gemessen an der Qualität des Speisewassers und der verwendeten technischen Ausrüstung erzielt. Die Kupfer- und Silberionen, die noch im Wasser gelöst sind, passieren den Filter und entfalten ihre bakterizide Kraft im behandelnden Wasser selbst.

Desinfektionskapazität
Die Mengen, die erforderlich sind, um eine ausreichende bakterizide Wirksamkeit zu erreichen und um das Wasser in einem optimalen, hygienisch einwandfreiem Zustand zu halten, sind sehr gering (etwa 0,7-1 mg/l Cu++ und 1-10 ppb Ag+). Bei diesen Konzentrationen behält das Wasser seine organoleptischen Eigenschaften: es besitzt weder Geruch noch Geschmack.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Desinfektionsmethoden (z.B. Chlor, Sauerstoff oder Brom etc.) unterliegen die Metallionen nur einer geringen Konzentrationsänderung im Wasser. Physikalische Parameter wie Temperatur, Sonnenbestrahlung haben keinen Einfluß auf die Konzentrationsstabilität. Die bakterizide Kapazität von Kupfer und Silber wird nicht einmal durch Spuren von amoniakalischem Stickstoff im Wasser beeinflußt.

Weitere chemische Stabilisatoren brauchen dem so behandelten Wasser nicht zugefügt werden, was für chlorhaltige Desinfektionsprodukte (Natriumhypochlorid und Hypochlorige Säure) nicht gilt; diese benötigen einen Stabilisator, z.B. Cyanurige Säure oder chlorierte Isocyanurate und zwar in höheren Konzentrationen (50 bis 200 ppm).

Die bakteriostatische Wirkung des Sandfilters
Die Flokkulations- und Filtrationsprozesse, wie sie im elektrophysikalischen Verfahren verwendet werden, sind nicht nur Verfahren zur Klärung des Trinkwassers, sondern sie besitzen auch eine wichtige keimtötende Wirkung. Diese Wirkung wird durch die Silber- und Kupferionen erzielt, die auf
irreversible Weise an der Oberfläche der Filtermasse absorbiert werden.

Da die optimale Konzentration am Auslass der Elektroden 1,3 bis 1,5 mg/l (abhängig von den oben erwähnten Parametern) beträgt, kann die vom System zur Aufrechterhaltung einer Kupferkonzentration von 0,5 mg/l (in Abhängigkeit von der Wassergüte) erforderte Arbeitszeit berechnet werden. Zur Erzielung eines synergistischen Effektes von Kupfer und Silber ist eine Silberkonzentration von 1 bis 10 Mikrogramm pro Liter erforderlich. Diese Konzentration wird durch Freisetzung von 10 mg Silber pro m3 Wasser und 24 Stunden aufrechterhalten.

Die antibakterielle Wirkung
Die desinfizierende Wirkung beim Kupfer-Silberverfahren beruht auf der elektrostatischen Verknüpfung der Kationen mit den Mikroorganismen, deren Zellwände negativ geladen sind. Die Verknüpfungen führen dazu, daß die Durchlässigkeit der Zellwände minimiert und die normale Nahrungsaufnahme stark behindert wird. Die Ionen dringen schließlich in die Zelle ein und zerstören die für die Photosynthese notwendigen Aminosäuren.

Die Folge: die Zelle stirbt ab. Haben sich genug Verknüpfungen in Form des natürlichen Flocks gebildet, werden diese automatisch vom Filtersystem abgeschöpft.

Schwimmteich vor Reinigung
Schwimmteich nach Reinigung


Vielfältig im Einsatz

Aquatechnik-Wasseraufbereitungsanlagen lassen sich in privaten Swimmingpools und Whirlpools einsetzen, aber auch für die Brauch- und Trinkwasseraufbereitung von Kurbädern, Hotelanlagen und öffentlichen Schwimmbädern. Desweiteren findet die Technik Anwendung in Zisternen, Abwasseraufbereitungsanlagen, Autowaschstraßen, Wäschereien und Kühlsystemen.

Minimale Wartung
Ein großer Vorteil des Ionisierungsverfahrens besteht in der anspruchslosen Wartung. Bis eine abschöpfbare Masse an Flock entstanden ist und alle Ionen ihre Arbeit getan haben, bleiben die Ionen im Wasser und bieten weiteren Schutz. Selbst nach Abschaltung der Reinigungsanlage, verrichten die Ionen ihre algenvernichtende und bakterientötende Aufgabe.

Die Depotwirkung kann bis zu mehreren Monaten anhalten. In dieser Zeit ist keine Wartung notwendig und hat vor allen Dingen bei der Überwinterung des Schwimmbades einen wesentlichen Vorteil. Die Polarität der Elektroden wechselt permanent, was eine gleichmäßige Abnutzung zur Folge hat und damit erhöhte Lebensdauer von mehreren Jahren begünstigt, die Aquatechnik mit einer Produktgarantie von zwei Jahren unterstützt (ausgenommen Verbrauchselektroden).

Komplett-Technik
Als komplette Lösung empfehlen wir unsere Komplett-Technik. Es werden lediglich nur noch die beiden Zu- und Abläufe (ausgeführt als 2-Wege Kugelhähne) für das Schwimmbad verbunden und das ungetrübte Badevergnügen kann beginnen. Die lästige pH-Wert-Regelung entfällt völlig, da der pH-Wert (DIN-Norm Trinkwasserverordnung 6,5 – 9,5) auf die Ionenwirkung keinen Einfluss hat. Die Technik ist hervorragend sowohl für neue Schwimmbäder als auch zum Nach- oder Umrüsten für bestehende Becken geeignet.

Die komplette Technik ist auf einer verzinkten, mit Kunststoff beschichteten und justierbaren Plattform aufgebaut, sowie komplett verrohrt und steckerfertig verdrahtet. Zubehörteile wie automatische Rückspülung, Wärmetauscher mit Zirkulationspumpe und Verwaltung für die Wasserniveauregelung (z. B. bei Überlaufbecken) sind bequem nachrüstbar oder bereits projektbezogen installiert. Wahlweise kann mit oder ohne Quarzsand (aus Handlingsgründen in 25 kg Säcken verpackt) geliefert werden.

Weltweite Referenzen
Unser Hersteller kann auf eine Reihe erfolgreicher internationaler Projekte zurückblicken. So werden viele Großanlagen in der Dominikanischen Republik, in der Türkei, auf Zypern, weitere auf Korsika, den Balearen, in Mexiko, in Russland, in Kasachstan, in Usbekistan, in der Ukraine, in China, in Taiwan, in Indien, in den arabischen Ländern, sowie zahlreiche Pools in Deutschland mit der neuen Technik ausgestattet.

Die Schwimmbad-Wasseraufbereitung für das Springerbecken mit 3000mÑ und das Wettkampfbecken mit 2500mÑ im nationalen Sport-Zentrum Kaohsiung in Taiwan wurde durch die Aquatechnik-Wassertechnologie seit 2003 sichergestellt und ebenso gegen den großen internationalen Wettbewerb setzte sich nach langen Verhandlungen die Aquatechnik-Ionisations-Verfahrenstechnologie zukunftweisend 2004 im Olympia-Schwimmzentrum Gouti, bei Athen für das Fünfkampf-Schwimmbecken mit 3000mÑ Inhalt durch.

Die Chancen den Markt mit 100% chemikalienfreien Wasseraufbereitungsanlagen von NECON weiter auszubauen, sind hervorragend. Entsprechende Reaktionen besonders osteuropäischer, asiatischer und arabischer Kunden auf den einschlägigen Fachmessen erweisen sich als positive Innovationsabnehmer.

Unser Hersteller arbeitet mit einem hohen Qualitätsstandard. CE-Norm Zertifikate und ISO 9001 Zertifizierungen gewährleisten dem Endverbraucher ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit der 100% chemikalienfreien Wasseraufbereitungsprodukte. Händlerstandorte wurden so gewählt, dass eine reibungslose Ersatzteilbeschaffung möglich ist. Kurze Lieferzeiten und Auftragsabwicklungen durch das qualifizierte Personal ist ein weiterer Vorteil. Die Garantieleistungen der einzelnen Anlagen konnten dadurch ohne Einschränkungen dem internationalen Standart angepasst werden. Schulungen im eigenen Haus, oder projektbezogen vor Ort, helfen dem Fachpersonal eine optimale Beratung dem Endverbraucher zukommen zu lassen.

Folienverfärbung

Bei Folienverkleidungen können sich Verfärbungen durch Anlagerung von Kupferionen an der Oberfläche der Folie bilden. Die möglichen Ursachen hierfür sind:

1. Restgleitmittelrückstände auf der Folie
Diese Gleitmittel (Wachse) sind Produktionsbestandteil zur Herstellung der Schwimmbadfolie. In den meisten Fällen werden diese Rückstände bei der Anwendung von chemiehaltigen Desinfektionsmitteln automatisch entfernt. Nicht so bei dem Ionisationsverfahren (positiv geladene Ionen), da keinerlei Chemie zur Anwendung kommt. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass bei dem Befüllen des Schwimmbades zuerst die Folie mit einem sauren Reiniger sehr genau gereinigt wird. Hiernach ist ein problemloses betreiben der Anlage gegeben.

2. Schwarzfärbung partiell und an Schweißnähten
Diese Ursache ist gleichzusetzen mit dem schwarzen Schimmelpilz (Aspergillusniger) der sich häufig in Duschkabinen auf den Silikonfugen bildet. Dazu ist folgendes zu erklären:

Die Schwimmbadfolie ist wasserdampfdurchlässig, man spricht in der Fachsprache von Hygroskopie. Dies bedeutet, daß sich unter der Folie Feuchtigkeit bildet und je nach Untergrundbeschaffenheit sich dieser Pilz bilden kann. Die Hersteller bieten hierfür spezielle Untergrundmaterialien (Schutzflies) an, die fungizid ausgerüstet sind bzw. teilweise mit Silberfäden gewirkt werden.

Bei chemischer Wasserbehandlung ist dies nicht notwendig, da Chloratome auch in diese Regionen vorstoßen können, anders beim Ionisationsverfahren. Die Ionen haben aufgrund der Größe nicht die Möglichkeit  in diese Unterschicht einzudringen um zu Verhindern, daß sich der Schimmelpilz bilden kann. Dieser wiederum kann dadurch unter der Folie keimen und tritt in den meisten Fällen an Schwachstellen (z.B. Schweißnähte) zu tage. Beseitigen läßt sich diese Verfärbung durch Abwaschen der betroffenen Stelle mit einem chlorhaltigen Reiniger. Dabei muß in den meisten Fällen das Badewasser abgelassen werden.

3. Schmutzrandverfärbungen
Bei den meisten Skimmerbecken welche im Freien betrieben werden, bilden sich Schmutzränder im Wasserspiegelbereich. Diese sind Ursache von Umweltverschmutzungen (Russ, Blütenstaub etc.) aber auch gebundene Kupferionen. Dies hat zur Folge, dass in zeitlichen Abständen eine Reinigung dieser Oberflächenverschmutzung notwendig wird. Das Beseitigen geschieht mittels handelsüblicher 25%iger Salzsäure (Sicherheitsvorschriften beachten). Weitere Verfärbungen sind ebenfalls problemlos mit der Säure zu entfernen, da je nachdem wie hoch die Ionenkonzentration im Wasser war, es ebenfalls zu Ausfällungen kommen kann. Dies jedoch ist nur ein Oberflächenproblem, da bei einer etwaigen Verfärbung nicht die Ionen in die Folie oder Kunststoffteile dringen können.

4. Homogenverfärbungen
Homogenverfärbungen an der Schwimmbadfolie können dann entstehen, wenn die Folie mit den Speisewasserinhaltsstoffen reagiert, oder in Verbindung mit Salzen eine Reaktion eingehen. Beim Einsatz von Chemikalien sind Verfärbungen im Beckenbereich weitgehend ausgeschlossen, weil Halogene sehr aggressiv und reaktionsfähig sind. Man spricht deshalb auch vom Redoxpotential, bei der chemischen Desinfektion.

Allerdings benötigen diese Stabilisatoren wie Natriumhypochlorid, Hypochlorige Säure, Cyanurige Säure oder Isocyanurate auch höheren Konzentrationen (nach DIN 50 bis 200ppm). So bildet sich beispielsweise bei vielen Reaktionen des Chlors Salzsäure, die zu Verätzungen führen kann. Die sich bildende Salzsäure (bzw. Bromwasserstoff oder Jodwasserstoffsäure) reagiert mit allen anorganischen und organischen Basen, und führt zu Verätzungen und im weniger dramatischen Fall zu Reizungen der Schleimhäute, Rötung der Augen oder allergische Reaktionen, was wiederum zu einem erheblichen Nachteil beim Baden führt.

Bei der alternativen Wasseraufbereitung, wie sie von unseren Anlagen betrieben wird, entsteht keinerlei Redoxpotential und dadurch ist es wichtig, dass der Folienverleger sich im Vorfeld kundig tut, welche Folie er zur Verlegung zum Einsatz bringt. Dazu ist wichtig die Rücksprache mit dem Folienhersteller, sowie einer Wasseranalyse, die Rückschlüsse auf etwaige Verfärbungen zulässt. So gibt es heute Folienhersteller, bei denen diese Problematik zwar bekannt ist, jedoch das Verfärbungsproblem gelöst haben.

Weitere interessante Informationen zum Verständnis des Ionisationsverfahrens und Erklärungen zur Krankheitsverütung durch Kupfer und Silber finden Sie hier in Auszügen aus der Doktorarbeit von Dr.-Ing. Klaus Gebhardt: Das Ionisationsverfahren

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Sebastian Adick

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Michael Schraeder

Dipl.-Ing. Michael Schraeder
Geschäftsführer
Tel.: 05973 / 93 42 7-0
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AT-Ion 20 System

At-Ion Behandlungszelle

Technische Daten

  • Spannungsversorgung: 110-240V
    (mitgeliefertes externes Europlug-Netzteil: 180-240V)
  • Frequenzbereich: 50/60 Herz
  • Spannungsabgabe: 12Vl
  • Leistungsaufnahme: 5 Watt
  • Bedienungselemente: Ein/Aus mittels Netzstecker
    bzw. Zeitschaltuhr wird mitgeliefert
  • Material Gehäuse: ABS
  • Druckbeständigkeit: 6 bar Testdruck
  • Schutzklasse: IP54 (Spritzwasserschutz)
  • Abmessungen:
    L=200mm (inkl. Adapter: 292mm)
    H=148mm
    B=115mm
  • Gewicht: 1.8 kg inkl. Elektrode
    (inkl. Anschluss-Adapter 1.9 kg)
  • Anschluss-Gewinde: 1½"
    (1" per mit gelieferten Schlauchtüllen)
  • Anzahl Elektroden pro Lieferung: 1 Elektrode
  • Max. vorgesehene Pool-Größe: 20 m³

Das AT-ION-System im Aqua-Technik Shop